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Der Region lustvoll mit allen Sinnen nachspüren
15. – 16. September 2012 Sa 11 bis 18 Uhr, So 11.30 bis 19 Uhr

Zum 17. Mal findet in Speyer auf der Maximilianstrasse vor der Kulisse des Doms der größte Bauernmarkt in Rheinland-Pfalz statt. Etwa 90 Anbieter aus der Region Vorder- und Südpfalz präsentieren auf dem Bauernmarkt am 15. und 16. September in Speyer ihre hochwertigen selbst erzeugten Produkte aus dem landwirtschaftlichen oder weinbaulichen Betrieb, zeigen bäuerliches Kunsthandwerk und laden ein, regionale Spezialitäten zu probieren.
Dieser Einladung folgen in jedem Jahr mehr als 30.000 begeisterte Besucher, und die kommen nicht nur aus der nahen Umgebung sondern reisen zu diesem Erlebnis aus ganz Deutschland an. Wen es schon immer interessiert hat, was auf den pfälzischen Feldern, in den Weingärten, in Scheunen, Kellern und Ställen passiert, der kann hier alle Fragen stellen und sich von den kulinarischen Köstlichkeiten verführen lassen.
Fachkompetente Auskunft kann nicht nur bei Erzeugern eingeholt werden. Auch die Präsentationen von landwirtschaftlichen berufsständischen Institutionen, Verbänden und Vereinen bieten einen tiefen Einblick in die landwirtschaftlichen Arbeitsbedingungen in der Pfalz.
Wem läuft nicht das Wasser im Mund zusammen beim Gedanken an erntefrisches Obst und Gemüse, an Obstsäfte, Nüsse, Honig, Met, Ziegen-, oder Pferdewurst, Leckeres vom Geflügel, Öle, Essig, Senf, Brot, Nudeln, Eier, Käse, Gelees und Kräuter – und das alles aus heimischer Produktion.
Man kann sich stärken mit Grumbeersupp mit Quetschekuche, Grumbeere mit weiße Käs’, Kürbispuffer, Kartoffelpuffer, Pfälzer Saumagen, deftiger Bratwurst, Wild- und Geflügelpfannen, kräftigem Bauernschinken, Dampfnudeln mit Weinsoße, Flammkuchen, Schmalzbroten, Hausmacher Wurst, Lammspezialitäten, Handkäs’ oder Zwiebelkuchen. Dazu gönnt man sich ein Gläschen exzellenten Wein oder Sekt aus Pfälzer Kellern oder einen fruchtigen Brand aus sonnenverwöhntem Pfälzer Obst.
Zahlreiche Vorführungen traditionellen bäuerlichen Handwerks sind zu sehen. Dies reicht von Weißnähen, Spinnen und Filzen über das Wagnern, Besen und Bürsten binden, Korbflechten bis hin zu Latwerge rühren und Schafe scheren. Mit dabei sind auch wieder die Traktorfreunde aus Römerberg, die ihre Traktoren vorführen.
Als besondere Attraktion wird es in diesem Jahr auf dem Domplatz wieder eine große Gemüsepräsentation geben. Das dazu notwendige Gemüse wurde kostenlos vom Pfalzmarkt Mutterstadt zur Verfügung gestellt. Der Erlös dieses Verkaufs kommt dem Kinderschutzbund in Speyer und Schifferstadt zugute.

Für Kinder gibt es einen Streichelzoo mit heimischen Tieren zum Kennenlernen, Anschauen und Anfassen. Die Eröffnung und die Festrede wird in diesem Jahr durch den Schirmherrn, Herrn Oberbürgermeister der Stadt Speyer, Hansjörg Eger vorgenommen.
Die Parkplätze am Festplatz sind sicherlich stark überlaufen. Gästen aus der näheren Umgebung wird daher – vor allem am Sonntag – empfohlen, mit der Bahn nach Speyer anzureisen. Ein ständiger Pendelverkehr mit dem Shuttlebus zwischen dem Bahnhof und dem Bauernmarkt sorgt dafür, dass diese Besucher direkt zum Markt kommen können.
Der Markt ist geöffnet am Samstag, den 15. September von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 16. September von 11.30 bis 19 Uhr.
Eröffnungsprogramm des Bauernmarktes in Speyer am 15. Sept. 2011, 11.00 Uhr, vor dem Rathauseingang:
„Begrüßungs-Signal“ der Jagdhornbläsergruppe Ludwigshafen Begrüßung Dr. Walter Zwick 2. Vorsitzender des Bauernmarkt Speyer e.V. Jagdhornbläser Grußworte Herr Norbert Schindler MdB Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. Herr Rainer Schäfer Oberkirchenrat der Evangelischen Landeskirche der Pfalz Herr Weihbischof Otto Georgens Domprobst des Domes Frau Karen Storck
Pfälzische Weinkönigin Jagdhornbläser
Festrede und Eröffnung durch den Schirmherrn Herr Hansjörg Eger Oberbürgermeister der Stadt Speyer Jagdhornbläser „Signal zum Essen“ Kersch uff Pälzisch, Sonntag, 16. September, 10 Uhr: Mundartlicher Familiengottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche
In der Kersch uff Pälzisch, immer am Sonntag des Bauernmarktes, steht um 10.00 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche der Segen nicht am Ende sondern im Mittelpunkt des Gottesdienstes: „Des is aber en Seeche“, ein pfälzer Mundartstück von Karin Ruppert zur biblischen Geschichte von der Hochzeit zu Kanaa wird im Gottesdienst uraufgeführt, und Pfarrer Marc Reusch, eigentlich ja „en Lautrer Bu“, wird versuchen so darüber zu predigen, wie „de Leit de Schnawwl gewachs iss“.
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