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Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck
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Tag des offenen Denkmals

 
Datum: 12.09.10
Ort: verschiedene Baudenkmäler
Veranstalter: Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Website: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de

Dom

Öffnungszeiten am 12. September 2010: 12 - 17 Uhr (sonst auch geöffnet)
Führungen 12.30 - 16.30 Uhr nach Bedarf durch Herrn Dombaumeister A. Klimt u. Domkapitular Peter Schappert
Aktionen: Führungen auch im nördl. Ostturm, architekton. Erläuterungen 
 
 
 
Dreifaltigkeitskirche

DreifaltigkeitskircheÖffnungszeiten am 12. September 2010: 11.30 - 18 Uhr Führungen nach Bedarf durch den Arbeitskreis offene Kirche
Aktionen: 18 Uhr Konzert für Trompete und Orgel mit Werken von J. S. Bach, H. Purcell, G. F. Händel u. a.
Orgel: Dr. H. Walter
Trompete: Wolfgang Thomas

 
 
Technik- Museum Speyer

Öffnungszeit am 12.09.2010: 9.00-19.00 Uhr
Der Eintritt ist ermäßigt.

Führungen:
Technik Museum: 11.00 Uhr, 14.00 Uhr
Museum Wilhelmsbau: 14.00 Uhr, 16.00 Uhr

Rahmenprogramm:  
Videoshow der Schwertransporte in den Museen Speyer und Sinsheim
Historischer Film der Pfalz-Flugzeugwerke

Judenhof
Öffnungszeit
am 12.09.2010: 10.00 - 17.00 Uhr
Kostenloser Eintritt
Informationsstand des Freundeskreises Speyer-Yavne
Führungen um 11.00 Uhr (Johannes Bruno) und um 15.00 Uhr (Alfred Steinmetz)


„Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“, so lautet das Motto für den Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010.

Was könnte das diesjährige Motto des Denkmaltages besser verkörpern als das Technik Museum mit seinen denkmalgeschützten Bauwerken Liller Halle und Wilhelmsbau sowie den dort präsentierten Museumsexponaten und technischen Ausstellungsstücken des Verkehrswesens? Handel und Verkehr haben entscheidend zu Entwicklung und Wohlstand der europäischen Länder beigetragen und sich insbesondere in der Zeit der Industrialisierung sprunghaft entwickelt. Darüber hinaus trugen sie zum kulturellen Austausch bei.

Beide Gebäude des weitläufigen Areals spiegeln das Thema sowohl in baulicher Hinsicht wieder als auch in Bezug auf die dort präsentierten Ausstellungsgegenstände.

Die Liller Halle wurde ursprünglich 1913 in der Nähe der Stadt Lille in Frankreich erbaut, während des 1. Weltkrieges von deutschen Truppen demontiert und 1915 am heutigen Standort wieder errichtet. Sie ist ein beeindruckendes Beispiel moderner Industriearchitektur damaliger Zeit. Sie diente den Pfalz-Flugzeugwerken als Produktionshalle und war später bis 1945 Werkstatt der Flugzeugwerke Saarpfalz. Der imposante Raumeindruck der lichtdurchfluteten Stahlkonstruktion besticht den Besucher noch heute. In der Halle selbst sowie auf dem Freigelände des Technik Museums werden Ausstellungsstücke aus allen Sparten des Verkehrswesens einschließlich der Luft- und Raumfahrt präsentiert.

Das heutige Museum Wilhelmsbau wurde 1917 als Büro- und Magazingebäude der Pfalz-Flugzeugwerke errichtet und repräsentiert damit in seiner ursprünglichen Nutzung ebenfalls das Verkehrswesen. Heute werden im Museum Exponate aus „der guten alten Zeit“ präsentiert, so z.B. Musikinstrumente, historische Kleidungen, Miniaturmodelle und Spieluhren. Diese Kunst- und Alltagsgegenstände waren früher auch Handelsobjekte und trugen durch ihre Verbreitung zum kulturellen Austausch bei. Begünstigt und unterstützt wurde dieser Kulturaustausch durch die Entwicklung der technischen Verkehrseinrichtungen, die einen schnellen und weitläufigen Warentransport ermöglichten.


 
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