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Zu Hubert Gems: Seine Menschlichkeit und seine große künstlerische Kompetenz waren prägend für mich.
Zu meiner Arbeit: Das großformatige Bild mit einer Figurengruppe und den sie umgebenden und durchdringenden Farbräumen steht exemplarisch für meine heutige Malerei.
Das Thema wird dabei grundlegend auf malerische Strukturen zurückgeführt und durch diese in seiner Komplexität erfasst.
Die Gratwanderung zwischen gegenständlicher Malerei auf der einen und Abstraktion auf der anderen Seite ist es, was mich seit Langem beschäftigt. Dabei ist es mir wichtig, mich nicht auf einen bestimmten Stil einschränken zu lassen.
Malen ist für mich ein ständiges Pendeln zwischen intuitiv geprägtem spontanem Malakt und vorsichtigem subtilem Ausloten desselben. Das Nicht-Malen, die Wahrnehmung des Entstandenen, das Innehalten und schließlich die malerische Setzung der Farbe auf der Leinwand, darum geht es mir. Um Malerei in ihrer puren Form.
Dann könnten die Bilder so etwas wie eigenständige Wesen werden, die etwas vom Leben an sich widerspiegeln, von seiner Dynamik, seiner Kraft und seiner Poesie.
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