Positionen der Konkreten Kunst, waren in der Städtischen Galerie bisher eher selten gezeigt worden. Mit der Gruppe K 5, der u. a. Manfred Graf aus Ludwigshafen oder Horst Gander aus Mainz angehören kann die aussagemächtige Vielfalt des Konkreten, das sowohl konstruktivistische Tendenzen bis zu Montagen oder Collagen umfasst, als auch monochrome Farbfeldmalerei vertritt, in dieser Gruppenausstellung eindrucksvoll vor Augen geführt werden. Konkret meint hier, dass die Werke vollständig im Bewusstsein vorkonzipiert und vorgeformt sind, ihre Ausführung vornehmlich mit den konkreten Mitteln Linie, Farbe erfolgt. Diese Arbeiten sind in ihrer Grundstruktur rational konzipiert und damit nicht beliebig veränderbar.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Irene Blume, Aachen www.gruppekonkret.de Edgar Diehl, Wiesbaden www.edgar-diehl.de Horst Gander, Wiesbaden Manfred Graf, Ludwigshafen, demnächst bei: www.kunstplattform.de Günter Hutter, Ludwigshafen Anneke Klein-Kranenbarg, AB Zaandam (NL) www.annekekleinkranenbarg.nl Gerd Lind, Mannheim www.gerd-lind.de Matthias Will, Brombachtal www.matthias-will-bildhauer.de
”Das Schlichte ist in allen Künsten das Schönste.” Martin Luther ”Die wirklich guten Kunstwerke sind hochgradig analytisch, wo genau überlegt und gesetzt wird, was jetzt warum wo steht.” Tyyne Claudia Pollmann
Die Künstlergruppe ”K5” hat sich im Sommer 1998 gegründet. Ihr ”K” steht für Konstruktiv/ Konkrete Kunst. Es ist die gemeinsame Basis des Schaffens. Zu ihren Ausstellungen sind fast immer Gastkünstlerinnen & Künstler eingeladen.
Das Konstruktivistische ist eine der großen Erneuerungsbewegungen im 20. Jahrhundert. Der ursprünglicher Kern kommt vom Bauen, dann darauf ’auf-bauend’ die professionelle Architektur. Konstruktive Tendenzen gibt es weltweit im Alltäglichen vieler Kulturen. Es sind viele Beispiele für diese sehr alten Senkrecht—Waagrecht—Gestaltungsformen bekannt. Das Weben, das Sticken in geometrischen Mustern, ist weltweit heimisch. Und trotzdem ist diese Form der Kunst vielen heutigen Menschen leider fremd geblieben.
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