Die Wiege des Christentums in Polen
Deutsche und Polen haben gemeinsame kulturelle Wurzeln und ein gemeinsames christliches Erbe. Mit der Ausstellung „Wielkopolska. Die Wiege des Christentums in Polen“, die ab nächsten Donnerstag im Alten Stadtsaal zu sehen ist, wird deutlich, wie eng die polnische Partnerstadt von Speyer, Gniezno, in diese Geschichte verwoben ist. Es geht dabei um die Zeit der polnischen Staatsbildung in der Mitte des 10. Jahrhunderts, die Christianisierung des Landes und den monumentalen Dom in Gniezno. Im Jahre 1000 unternahm der deutsche Kaiser Otto III. eine Wallfahrt nach Gnesen (Gniezno) zum Grabe des Märtyrers Adalbert.
Vernissage, 5. Februar, 18 Uhr Bürgermeister Hanspeter Brohm wird die Ausstellung am 5. Februar, 18 Uhr, zusammen mit dem Generalkonsul der Republik Polen, Andrzej Kaczorowski und dem Stadtpräsidenten von Gniezno, Jacek Kowalski, eröffnen.
Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke aus den Anfängen des polnischen Staates der Region Wielkopolska (Großpolen): Liturgische und sakrale Gegenstände, Reliquiare, Ringe, Schwerter, die Lanze des heiligen Mauritius sowie die Nachbildung des Südportals der Kathedrale von Gniezno im Maßstab 1:1, eines der großen Meisterwerke der Bronzegießkunst des frühen Mittelalters. Es stellt in 18 Szenen das Leben, den Märtyrertod und die Verehrung des heiligen Adalbert dar. Die Ausstellung wurde vom Museum der Anfänge des Polnischen Staates in Gniezno (Muzeum Poczatków Panstwa Polskiego) konzipiert.
Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Fr 9-12 Uhr
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