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Gender Mainstreaming
bedeutet, bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vorneherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.
Zum Begriff
Gender Mainstreaming ist Inhalt und Methode zugleich.
Durch das Gender Mainstreaming soll eine geschlechtsspezifische Sichtweise entwickelt werden, um spezielle Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern deutlicher herauszustellen.
Alle Akteure - nicht nur wie zuvor nur die für Frauenpolitik Zuständigen - sollen geschlechtsspezifische Benachteiligungen erkennen und dazu beitragen, Wege zu deren Überwindung zu finden.
Für die Arbeit einer Stadtverwaltung ist es wichtig, gerade in neuen Vorhaben möglichst von vorneherein die unterschiedlichen Belange der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, um zu ausgewogenen Ergebnissen zu kommen. Dazu leistet Gender Mainstreaming einen Beitrag.
Schlüsselfragen zur Gestaltung eines neuen Vorhabens sind aus „Gendersicht“:
- Wie hoch ist der Anteil von Frauen und Männern (z. B. in Gremien, bei der Entscheidungsfindung)?
- Wem werden die Ressourcen zur Verfügung gestellt (Zuschüsse, Zeit, Raum...)?
- Leisten wir dadurch einen Beitrag zu mehr Gleichberechtigung oder verfestigen wir bestehende Rollenbilder?
Gender Mainstreaming in der Umsetzung
Einführung des Genderprozesses in Speyer
Gender Mainstreaming in der Stadtentwicklung Projekt Soziale Stadt Speyer-Nord
Soziale Stadt Speyer-West
Spezielle Angebote für Frauen in Speyer-West
Fotoseite der Sicherheitsbegehung
Weitere aktuelle Projekte, in denen Gender Mainstreaming angewendet wird: Lernen vor Ort - Biwaqu
Stärken vor Ort
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