|
Die Stadtverwaltung Speyer hat ihre Frauenbeschäftigungsquote ständig ausgebaut, die Stadt gilt als attraktiver Arbeitgeber gerade für Frauen. Die Frauenförderung ist in der Personalabteilung der Stadt gut verankert, die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten am Einstellungsverfahren und Projekten der Personalabteilung selbstverständlich.
Im Frauenförderplan wird der Frauenanteil an den Beschäftigten ermittelt, Entwicklungen im Bereich der Gehaltsgruppen aufgezeigt und die Teilzeit-Arbeit analysiert.
Verbesserungsmöglichkeiten zeigt der Maßnahmen-Teil des Förderplans auf.
Um die beschäftigten Frauen besonders zu fördern, gibt es zusätzlich zu dem umfangreichen Fortbildungsangebot eine spezielle Frauenseminarreihe. Unter dem Titel „Frauen fit für die Spitze“ werden Inhouse-Seminare zur Persönlichkeitsbildung und zu Managementtechniken angeboten. Der Zuspruch ist groß, die Rückmeldungen sind sehr positiv. Die Teilnehmerinnen bewerten die Umsetzung der Seminarthemen in ihrem Arbeitsalltag durchweg positiv. (Beispiele für Seminarthemen: Gelungene Kommunikation, Zeitmanagement, Konflikte konstruktiv lösen, Harvard Verhandlungsmodell, Frauen reden anders – Männer auch u. v. a.).
In einem „Arbeitskreis Gleichstellung“ arbeiten die Gleichstellungsbeauftragten der Speyerer Behörden zusammen. Das Netzwerk besteht seit 1996. Seit Beginn arbeiten in der Arbeitsgemeinschaft die Gleichstellungsbeauftragen des Bezirksverbands Pfalz, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, der Ev. Landeskirche, der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung und der Polizei zusammen. Hinzugekommen sind die Gleichstellungsbeauftragten des Bischöflichen Ordinariats, des Finanzamtes Speyer-Germersheim, des Landesbetriebes Mobilität und des Sozialgerichts Speyer.
|