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Runder Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

Runder Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Der Runde Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Speyer trifft sich regelmäßig und macht dabei zugleich auf der Leitungsebene lokaler Institutionen Lobbyarbeit für das Thema Familienfreundlichkeit.

Steckbrief im pdf-Format

Der Reihe nach richtet jeder Partner im Bündnis ein Treffen in seinen Räumlichkeiten aus.  Bei jedem Gastgeber nimmt auch ein Mitglied des Vorstands, des Präsidiums oder der sonstigen Spitze der jeweiligen Institution teil. So wird verhindert, dass das Bündnisthema eine Schattenexistenz auf der Arbeitsebene der Institutionen fristet. Der Erfolg gibt der Methode Recht: Behördenleiter, Personalverantwortliche, Personalvertretungen und Gleichstellungsbeauftragte tauschen sich über Möglichkeiten und Grenzen familienfördernder Maßnahmen aus und finden Wege zu eigenen oder gemeinsamen Lösungen, die den Beschäftigten mit Kindern angeboten werden können.

Auf den Sitzungen wird ein Input durch eine interessante Referentin/einen Referenten gegeben und Best-practice-Beispiele vorgestellt. Die Themen sind innerbetrieblich (Personalwesen) und außerbetrieblich (Betreuungsangebote, Unterstützung für Familien).  Ein großer Erfolg ist die betriebsnahe Ferienfreizeit, die der Arbeitszeit der Eltern angepasst ist.  Sie ermöglicht Betreuung in den Schulferien, die berufstätige Eltern allein mit den ihnen zustehenden Urlaubstagen zeitlich kaum leisten können.

Gründung
Den Anstoß zur Gründung des runden Tisches zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging von den Gleichstellungsbeauftragten der Speyerer Behörden aus, die seit 1996 in einem Arbeitskreis zusammenarbeiten und  seit 2001 verstärkt über familienfreundliche Personalpolitik und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie diskutierten. Besonders wichtig erschien der bedarfsorientierte Ausbau der Kinderbetreuung für berufstätige Eltern, wofür ein Runder Tisch einberufen wurde.

Ziel
Der Runde Tisch  Speyer will dazu beitragen, dass Speyer durch familienfreundliche Rahmenbedingungen  einen Vorteil im Standortwettbewerb hat. Im Rahmen einer gelungenen Balance von Familie und Beruf gilt es ein familienfreundliches Personalwesen zu fördern und bedarfsgerechte  Betreuungsangebote für Kinder zu schaffen. Durch regelmäßigen Austausch von Informationen und Erfahrungen soll die Kompetenz im Bereich der Familienfreundlichkeit erweitert und gestärkt werden.

Umsetzung
Halbjährlich trifft sich der Runde Tisch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf Speyer bei jeweils einem der Bündnispartner. Seit der Gründung entstanden auf diese Weise ungewöhnliche Kooperationen und Verbindungen. Ein erfolgreiches Projekt nennt sich „Ferienclub  Wilde 13“: Im Verbund aller Institutionen unter Federführung der Deutschen Rentenversicherung RLP werden während der Sommerferien die Kinder professionell und mit einem abwechslungsreichen Programm betreut- ganz in der Nähe ihrer Eltern und abgestimmt auf deren Arbeitszeit.
Das Modell wurde auch auf die Herbstferien übertragen. Die Trägerschaft dafür hat der Landesbetrieb Mobilität übernommen. Kooperationspartner ist der Judosportverein Speyer.
2009 konnte ein eigenes Betreuungsangebot für Kinder unter 3 Jahren eröffnet werden. Das „Kinderland Tafelbrunnen“ wird in privater Trägerschaft geführt und bietet Platz für 10 Mitarbeiterkinder, unabhängig vom Wohnort.
2010 wurde für Führungskräfte der Unternehmen des Runden Tisches eine Veranstaltung zum Thema Beruf und Pflege durchgeführt.

Aktuell beschäftigt sich der Runde Tisch unter anderem mit der Frage der Betreuung älterer Schulkinder (weiterführende Schulen) und mit der Problematik Alleinerziehender.

Wer ist dabei
AWO-Seniorenhaus
Bezirksverband Pfalz, Landwirtschaftliches Untersuchungs- und Forschungsanstalt und Historisches Museum
Bürgermeisterin Monika Kabs
Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
Deutscher Kinderschutzbund, Ortsgruppe Speyer e. V.
Diakonissen Speyer-Mannheim
Diözese Speyer, Bischöfliches Ordinariat
Evangelische Kirche der Pfalz (Prot. Landeskirche)
Familienzentrum der Bundeswehr
Finanzamt Speyer-Germersheim
GEWO GmbH
Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung RLP (IFB)
Kreis- und Stadtsparkasse Speyer
Landesbetrieb Mobilität
Landesrechnungshof
Landwirtschaftliche Sozialversicherung Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Polizeipräsidium Rheinpfalz
Stadtverwaltung Speyer
Stadtwerke Speyer GmbH
Verband Kath. Kindertagesstätten „ECHO“

Kontakt
Stadt Speyer, Gleichstellungsstelle, Inge Trageser-Glaser,
Maximilianstraße 100, 67346 Speyer, Tel.: 06232 / 142267, Fax: 06232 / 142385
E-Mail: inge.trageser-glaser@stadt-speyer.de



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