login english print


Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck
Wir sind bei Facebook

Mit Josoa durch den Sinai

 

Auszug der Speyerer nach Ägypten

Eigentlich heißt er Josef Wilf, kommt ursprünglich aus Schlesien und ist 1957 nach Israel eingewandert. Zehn Jahre später, bei der Eroberung des Sinai im Sechstagekrieg, kam Josoa als Soldat zum ersten Mal in diese Wüstenlandschaft. Sie sollte ihn auch nach der Rückgabe der 63.000 Quadratkilometer großen Halbinsel an Ägypten 1982 nicht mehr loslassen. Heute verdient Josoa seine Brötchen als "Wüstenführer", so die offizielle Berufsbezeichnung.

Am Samstag führte er die Reisegruppe aus Speyer in den Sinai. Was mit umständlichen Einreiseformalitäten an der israelisch-ägyptischen Grenze in Taba begann, wurde zu einem der eindrucksvollsten Erlebnisse der Speyerer auf ihrer Reise in den Nahen Osten. Zwei Fahrer, ein Mechaniker für den Pannenservice und ein ägyptischer Sicherheitsbeamter als "Aufpasser" waren mit an Bord, als die vollbepackten Jeeps in Taba die Grenzstation verließen.

Nach kurzer Einführung in das Wüstenprogramm und einem ersten Stop in der Oase "Bir Brir" ging es dann mit 80 km pro Stunde auf die Schotter- und Sandpisten des Sinai. Die abenteuerlichen "Rütteltouren" durch den "Wadi Rassassa" haben nicht nur die Lachmuskeln strapaziert, sondern haben den Reiseteilnehmern auch viel Körperbeherrschung abverlangt. Josoa wusste viel über die Pflanzen, die Steine und die Menschen des Sinai, die Beduinen. Er war bibelfest und witzig und er öffnete den Speyerern alle Sinne für diese großartige Wüstenlandschaft.

Mit seiner Entdeckungsreise in die Welt der Beduinen führte er die Gruppe bei "Ras Abu Galum" in abgelegene Badebuchten, um sie in den überwältigenden Korallenwelten des Roten Meeres schwimmen und schnorcheln zu lassen. Er führte sie zu Oasen und allerlei Landschaftsformationen. Er zeigte ihnen bei einer kleinen Nachtwanderung den großartigen Sternenhimmel des Sinai und zauberte zum Abschluss in einem Wüsten-Canyon bei Kerzenlicht ein üppiges arabisches Mahl auf den Beduinenteppich.

Natürlich kannte Josoa auch die zahlreichen Hütten-Dörfer, Teestuben und fahrenden Kaufläden der Wüste und hat die Speyerer bei jeder Gelegenheit zu einem Tee eingeladen, damit die Beduinen am Rande des Geschehens ihre "kleinen Geschäfte" machen konnten. Josoa war ein Schlitzohr im guten Sinne des Wortes und ließ die Speyerer in der Wüste die Zeit vergessen. So wurde es weit nach Mitternacht bis er die Gruppe bei Taba wieder über die Grenze brachte und im Kibbutz Eilot ablieferte, der an Israels Südspitze liegt.

Dort haben die Speyerer für die letzte Etappe ihrer Reise Quartier bezogen, nachdem sie bereits am Donnerstag Abend in Yavne mit großer Herzlichkeit verabschiedet wurden. Entlang des Toten Meeres und mit einer Besichtigung der Felsenfestung "Massada" sind sie in den Süden des Landes gereist. Im Vierländereck zwischen Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und Israel haben sie an den Osterfeiertagen letzte Erkundungen gemacht. Am Montag steht noch die Besichtigung der Felsenstadt "Petra" in Jordanien auf dem Programm und am Dienstag geht es zurück nach Deutschland, obwohl die sommerlichen Temperaturen im Süden des Landes einen längeren Aufenthalt verdient hätten.

Matthias Nowack



Partnerstädte
Yavne (Israel)
Empfindliche Normali

SERVICE

SpeyerCARD

Zimmer-Reservierung

Tourist-Newsletter

Anreise, Baustellen
Stadtpläne
Hotels
Museen/Sealife
Restaurants
Veranstaltungen
Kinoprogramm
Suche
Impressum
E-Mail
Newsletter
Sitemap
Wetter
E-Cards

DER SPEYER TIPP!

Wirtschaft zum Alten Engel
Zeitgemäße Pfälzer Küche im traditionsreichen Kellerlokal, Hausmannskost in ihrer edlen Variante  mehr
 

MEDIEN


PARTNER