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Zukunft Rhein-Neckar-Dreieck

Schüleraustausch Juni 2007 in Speyer

 

Auf Einladung des Gymnasiums am Kaiserdom erkundeten vom 20. bis 30. Juni 2007 16 Austauschschülerinnen und -schüler aus der israelischen Partnerstadt Yavne die Domstadt am Rhein und deren Umgebung. 

Bildnachlese

Peter Sauter, betreuender Lehrer auf Speyerer Seite, blickt auf zehn erlebnisreiche Tage zurück:

Hebräischer Schriftzug:

„Toda raba – haja kef!“

(„Vielen Dank – es war toll!“)

Immer wieder tauchen diese vier hebräischen Worte bei der Auswertung der zurückliegenden Tage auf. Die israelischen Lehrerinnen Ricky Ventura und Rivki Shenkopf sind selbst überrascht. Zwar sind auch sie voller Lob und Dankbarkeit über die gerade zu Ende gehende gemeinsame Zeit von deutschen und israelischen Jugendlichen, doch mit so viel positiver Rückmeldung seitens ihrer Schützlinge hatten sie nicht gerechnet.

Bitte geben Sie hier einen bildbeschreibenden Kurztext ein.Die Partnerschaft des Gymnasiums am Kaiserdom mit der Ginsburgh Highschool von Yavne besteht seit 9 Jahren. Man schätzt in Israel die große Gastfreundschaft der Speyerer Familien mit ihren 15jährigen am Austausch interessierten Kindern ebenso wie die zuverlässige und sorgfältige Planung der Gastgeber.

So kamen auch in diesem Jahr zu Beginn ihrer Sommerferien Nitzan, Orit, Gil, Einat, Racheli, Tomer, Kobi und die anderen insgesamt 16 jungen Israelis mit ihren Lehrerinnen Ricky Ventura und Rivki Shenkopf nach Speyer. Sie staunten nicht schlecht, als sie am Flughafen Frankfurt mit einem großen Welcome-Tuch empfangen wurden.

In Speyer angekommen überraschte sie die offene Atmosphäre beim Schulfest des Gymnasiums am Kaiserdom. Fröhliches Miteinander herrschte auch bei den Treffs der Jugendlichen bei den Gastgeberfamilien zuhause, auf Domwiese und Hauptstraße oder im Naherholungsgebiet Binsfeld. Dabei lernten sie eine für Israelis eher ungewohnte Freizeitbeschäftigung, nämlich Radtouren kennen.

Während ihrem 10-tägigen Besuchsprogramm beeindruckte die israelischen Gäste neben Speyer und seinen Kulturdenkmälern (Dom, Judenbad, alte Synagoge, Altpörtel…) der Besuch des Heidelberger Schlosses und die anschließende Schifffahrt auf dem Neckar sowie die Ausflüge zu den Triberger Wasserfällen, dem ZKM in Karlsruhe und dem jüdischen Friedhof in Worms.

Aus dem üblichen Besichtigungsprogramm fiel die Fahrt in das elsässische KZ Struthof. Bei kühlem Wind und Regen spürten die Jugendlichen eindringlich die kalte Atmosphäre dieser landschaftlich schön gelegenen Anlage mit den wenigen erhaltenen Baracken. Gemeinsam betraten israelische und deutsche Jugendliche diese Orte großen Leidens und verinnerlichten die von ihnen ausgehende Botschaft. Nachdenklich und betroffen gestalteten sie anschließend eine gemeinsame Gedenkfeier und spendeten sich gegenseitig Trost.

Dana schreibt bei ihrem Feed-Back: „Neben vielen tollen Unternehmungen war es mir wichtig, die deutschen Mitschüler  zum KZ mitzunehmen, selbst wenn es schwer war und traurig.“ Und Nitzan fügt hinzu: „Es war eine der besten Reisen, die ich bisher gemacht habe. Das werde ich niemals in meinem Leben vergessen. Ich bin sehr dankbar dafür!“

Die Tränen beim Abschied bezeugten einen gelungenen Austausch. Natürlich mischten sich Trennungsschmerz  und Vorfreude auf den Besuch im nächsten Frühjahr in Israel.“

Peter Sauter



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