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Maria Scharhag
Wenn mich jemand fragen würde, was der kostbarste Moment war, den ich dort erlebt habe, würden mit tausende einfallen. Jeder Tag, jede Stunde, jeder einzelne Augenblick war tausend mal mehr „Leben“ als in meinem bisherigen Leben. Ich habe jeden Moment genossen als wäre es der Letzte. Unsere Zeit dort war zwar begrenzt, aber mit welch Intensität wir dort gelebt haben war so einzigartig wie unsere gesamte Reise....
In unserer Freizeit haben wir uns einfach Bälle genommen und haben Volleyball oder Fußball gespielt und ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so gelacht habe und so glücklich war.
Das Leben in Ruanda kam mir so viel leichter vor. Unbeschwerter und freier. Ich würde viel darum geben, mehr Afrika in meinem Leben zu haben. Es war schön, Kinder am Straßenrand stehen zu sehen, die uns freudestrahlend entgegen winken..
Jeder Tag war ein unglaublich kostbares Geschenk des Himmels.
Die Erfahrungen die ich dort gemacht habe, kann mir niemand mehr nehmen. Ich habe so viel gelernt, zum Beispiel, dass es nichts wichtigeres im Leben gibt, als das Leben selbst, dass man sich nicht immer über Kleinigkeiten aufregen muss, und die Dinge leichter zu sehen.
Ich will wieder nach Ruanda, um den Leuten dort zu helfen, ihre Kultur und sie selbst noch näher kennen zu lernen - das ist nun ein großer Traum von mir geworden.
Frau Dr. Düll, die mich sehr zum nachdenken gebracht hat, hat bei unserem Besuch etwas Tolles gesagt, dass mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht: „ Afrika ist wie ein Virus. Einmal befallen, kommt man davon nicht mehr los.“
Felix Ventulett
Meine bedenken, die ich im Vorfeld hatte, haben sich nicht bestätigt: die hygienischen Bedingungen waren viel besser, als ich erwartet habe und das Essen hat gut geschmeckt und ich habe es vertragen. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass wir etwas so besonderes waren und so viel Aufmerksamkeit erregten. Was mich sehr beeindruckt hat ist, dass die Menschen trotz ihrer Armut sehr gastfreundlich und immer fröhlich sind.
Philipp Ventulett
Besonders beeindruckt hat mich die Landschaft, mit ihren vielen Hügeln, Bananenstauden und vor allem der Regenwald.
Francesca Waldau
Ich würde sofort wieder nach Ruanda fahren, an diesem Land hat mich besonders die Freude der Menschen beeindruckt, trotz der doch manchmal erschreckenden Armut.
Ich war überrascht, wie viel die Ruandesen lachen.
Vom Programm haben mir am besten der Akagera-Park und die Bootsfahrt auf dem Kiwu-See gefallen.
Insgesamt war es eine rundum gelungene Reise und es hat uns Riesenspaß gemacht. Ich würd am liebsten gleich wieder hin!!
Janina Gein
Wir haben so viel Neues gesehen. Manchmal habe ich mich ein wenig komisch gefühlt, da es doch eine ganz andere Welt ist, wie bei uns. Gerade in diesen Momenten waren wir dann immer froh, wenn unsere Austauschpartner an unserer Seite standen. So haben wir uns beschützter gefühlt.
Der Abschiedsabend war für uns ein Zeichen, dass die ganze Schule stolz darauf war, dass Schüler aus Deutschland zu ihnen kommen.
Diese Reise wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben, da wir sehr viel gesehen haben und ich das immer noch nicht für möglich halte, dass ich wirklich dort war.
Max Hollerith
Durch den Aufenthalt in Ruanda habe ich endlich mal realisieren können wie gut es mir zu Hause geht und wie problemlos mein Leben ist.
Sehr interessant fand ich den Besuch in den Krankenhäusern Ruli und Gikonko. Hier konnte man sehen wie unterschiedlich, aber auch gemeinsam, die medizinischen Systeme und die Ausstattung waren.
Der Innenminister von Ruanda war mir sehr sympathisch, weil er nicht so wie ein „typischer“ Politiker war. Er war sehr freundlich, scherzte gerne mit uns Jugendlichen, hatte immer sehr gute und vor allem interessante Antworten auf unsere Fragen! Er wusste, wie er uns Jugendliche in das Gespräch mit einbezog.
Der Gottesdienst haben mich total begeistert: Ich finde immer wieder bewundernswert und eindrucksvoll mit welcher Lebensfreude und Energie die Menschen in solch einem Gottesdienst dabei sind. Sie singen mit, sie tanzen mit.
Süß fand ich, dass die kleinen Kinder immer kamen, uns anfassen oder boxen wollten, um zu testen, ob wir auch echt sind. Was sie auch gerne machten war, zu schauen, ob unsere Haut beim drüber streicheln abgeht.
Der Besuch in der Teefabrik und in den Teeplantagen war großartig, weil ich noch gar nicht wusste, wie der Tee produziert wird, obwohl ich jeden Morgen eine Tasse Tee auf dem Tisch stehen habe!
Ich würde gerne auf jeden Fall wieder nach Ruanda gehen, denn dieses Land kann einem vor allem als Jugendlichen am meisten begeistern! Und weil wir gerade in einem Alter sind, in dem man sich viele Gedanken über solche Dinge macht und sich Fragen stellt, die durch solch eine Reise beantwortet werden können.
Es war wirklich gut, dass Jugendliche wie wir uns getraut haben in dieses Land zu reisen, weil wir uns jetzt ein eigenes Bild von Ruanda machen konnten, das wir vorher nur durch die Medien wie Fernsehen, Zeitung oder Radio kannten.
Es war eine tolle Reise, die ich immer tief in meinem Herzen behalten werde!
Sarah Schulz
Die Mitbringsel sind verteilt, die Taschen sind ausgepackt, die Wäsche wird gewaschen, der letzte Staub ist von der Haut gewaschen. Wir sind wieder daheim. Dabei wären wir alle am Liebsten dort geblieben. Es war so toll. Die Menschen dort sind freundlich, hilfsbereit, offen, lebensfroh und ganz relaxed. Afrika bedeutet Zeit zu haben.
Wir haben Ruanda erlebt, wie es kein Tourist erleben kann. Durch unsere Austauschpartner hatten wir einen ganz anderen Bezug zu dem Land, als ein „Fremder“ ihn hat.
Morgens durch die Dörfer zu fahren ist faszinierend. Um 6 Uhr, bei Sonnenaufgang, beginnt der Tag in Ruanda. Dass wir komplett eingestaubt sind, stört uns herzlich wenig. Dafür haben wir zum ersten mal Antilopen, Büffel, Nilpferde, Paviane, Zebras und Giraffen in freier Wildbahn erlebt. Und wunderschöne erste „Afrika-Bilder“ sind entstanden. Abends kamen wir dann in den Genuss einer Dusche. Noch nie haben wir uns je so auf eine Dusche gefreut, wie an diesem Tag. An diesem Tag haben wir zum ersten mal Afrika erlebt, wie man es sich vorstellt: eine wunderschöne Landschaft, strahlend blauer Himmel, die Sonne im Zenit, im Bus über Holperwege durch den Nationalpark und abends sogar der Luxus, eine Dusche zu haben. Das waren wunderbare erste Eindrücke.
In der Partnerschule angekommen beginnt das Mittelpunktsyndrom. Egal, wo wir hingehen, egal, was wir machen, wir werden immer verfolgt von lauter Ruandesen, die uns bei allem beobachten. Ganz wichtige Personen sind wir auf einmal geworden.
An der Schule sind wir schnell bekannt. Jeder kennt unseren Namen, alle wollen wissen, wie es uns geht.
Es ist so schön in diesem Land. Diese Ruhe, keine Eile, kein Stress, mit den einfachsten Mitteln leben und trotzdem eine solche Lebensfreude zu leben, das ist das, was mich so fasziniert.
Bei der Rückfahrt war noch der Besuch bei Frau Dr. Düll: Sie ist echt eine beeindruckende Frau, von der man sich eine Menge abschneiden kann.
Der ruandesische Innenminister ist ein toller Mann. Ganz anders als die deutschen Politiker. Nicht halb so langweilig.
Die 10 Tage in Ruanda waren eine wunderbare Zeit, die ich niemals vergessen werde. Es waren unglaubliche Eindrücke. Jede einzelne Minute dort hat sich gelohnt und jeder einzelner Cent, den wir in diese Reise gesteckt haben war sein Geld wert.
Ich habe so viele schöne Momente dort erlebt und leider auch Erschreckendes gesehen, dass mich das Fieber gepackt hat und ich unbedingt wieder dorthin möchte. Was mich am meisten fasziniert hat ist die Lebensfreude und das Zeitgefühl der Menschen. In Afrika ist nichts wichtiger, als das Leben an sich selbst.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass es uns möglich gemacht wurde, mit einem Stück Afrika in unserem Herzen die Dinge hier mit ganz anderen Augen zu betrachten und nicht alles für selbstverständlich hinzunehmen.
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