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Nach anfänglichen Ängsten habe ich mich doch entschlossen die Reise nach Ruanda anzutreten. Bereits im Flugzeug konnte ich mir ein Bild von dieser wunderschönen mit Hügel besetzten Landschaft machen. Dieser Eindruck wurde durch die einwöchige Rundreise weiter bestätigt, in der wir unter anderem eine Wanderung zu den Berggorillas durch den Nyungwe Wald gemacht haben. Es war sehr faszinierend, Tiere, die in freier Wildnis leben, so nahe betrachten zu können. Am wichtigsten für mich war jedoch der Besuch unserer Partnerschule in Kamembe und der Besuch von Entwicklungsprojekten des Landes Rheinland-Pfalz. Denn so konnte man sich direkt ein Bild "vom Leben" in Ruanda und seinen Problemen machen. Trotz vieler Schwierigkeiten dieses Entwicklungslandes lassen sich doch kleine Fortschritte erkennen, die den Menschen dort das Leben leichter machen. Ich bin sehr froh, dass ich diese einmalige Chance nutzen konnte und hoffe, dass man dieses kleine Land weiterhin unterstützt.
Der Direktor unserer Schule in Kamembe begrüßte uns sehr herzlich und erklärte uns gleich darauf, dass das "College de Nkanka" 1998 gegründet wurde. Zur Zeit besuchen 360 Schüler das College, darunter 200 Mädchen und 160 Jungen. Die Schüler beenden auf dieser Schule ihre 3.Klasse (vergleichbar hier mit der 13.) und können danach noch eine andere Schule besuchen, um ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. Im „College de Nkanka“ unterrichten 15 Lehrer. Mit dem Geld, das das Land Rheinland Pfalz zur Verfügung gestellt hat, werden zusätzliche Schlafsäle gebaut, da die Schule zum Teil auch Internat ist. Material für die naturwissenschaftlichen Fächer und die Bibliothek etc. sollen zusätzlich angeschafft werden. Auch in Ruanda wird Fußball und Volleyball gespielt und die Schule will neue Sportanlagen bauen. Spielfelder gebaut werden.
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