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Besuch bei der ruandischen Partnerschule im August 2007
Mit vielen neuen Eindrücken und der Gewissheit, dass die Partnerschaft des Gymnasiums am Kaiserdom mit dem Collège de Nkanka in Ruanda auf beiden Seiten Früchte trägt, kehrte Peter Sauter, der für den Austausch verantwortliche Lehrer, Mitte August 2007 von seinem vierten Besuch in der afrikanischen Partnerschule zurück.
Neben Gastgeschenken habe er auch zahlreiche Briefe Speyerer Schüler in seinem Reisegepäck mit sich geführt. Die Brieffreundschaften, die einen sinnvollen direkten Austausch der Jugendlichen von hier und dort ermöglichten, würden die Lehrer auf beiden Seiten weiterhin unterstützt, betonte Sauter. Groß sei die Freude gewesen, als er anhand von Fotografien den Erfolg der in Speyer gezeigten Ausstellung „Gesticktes Leben. -Die Teppiche von Kampanga“ dokumentierte, zu dem auch vier ruandesische Jugendliche einen Beitrag geleistet hatten.
Gemeinsam mit Ephrem Nsengiyumva, seit vielen Jahren Leiter der westruandischen Schule und inzwischen Partnerschaftsbeauftragter des Bezirkes Ruzisi, vormals Impala, wurden Pläne zur Intensivierung der Schulpartnerschaft geschmiedet. „Wir haben die Möglichkeiten für einen erstmaligen Besuch Speyerer Schüler in Afrika und einen entsprechenden Gegenbesuch in Deutschland eruiert“, so Sauter. Das Collège de Nkanka bemühe sich derzeit, Schwerpunktschule auch im naturwissenschaftlichen Bereich zu werden, um die Zukunftschancen ihrer Oberschüler auf einen Studienplatz zu erhöhen, was mit dem bisherigen Schwerpunkt Literatur nicht gegeben sei. Hierzu müsse in die Einrichtung eines Biologie- und Chemieraumes investiert werden. Er habe den Freunden in Ruanda zugesagt, sich um finanzielle Unterstützung von deutscher Seite zu bemühen.
Neben offiziellen Besuchen beim neuen Bürgermeister Jean Pierre Turatsinze des Bezirkes Ruzisi und Bischof Jean Damascène von der Partnerdiözese Cyangugu, boten sich Peter Sauter reichlich Anlässe, das Wiedersehen mit den afrikanischen Freunden zu feiern.
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