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Schüler aus Ruanda zu Gast in Speyer 2011
Speyerer Schüler in Ruanda 2011
2009: Speyerer Schüler besuchen erstmals ihre Partnerschule Reiseeindrücke der Jugendlichen
Besuch bei der Partnerschule in Ruzisi August 2007
Besuch bei der Partnerschule in Impala 2004
Erlebnisbericht Ruandareise November 2003
Freundschaften pflegen – Beziehungen vertiefen - Sommer 2005
Im Jahr 2002 gab es grundlegende Veränderungen in der Patenschaft Speyer-Karengera: Durch eine Kommunalreform in Ruanda Anfang 2001 wurden die alten Stadtbezirke aufgelöst und neue, größere „Districte“ gebildet. Deshalb beschloss der Hauptausschuss der Stadt Speyer im Juni 2001, die Patenschaft für den District Ruzisi (vormals Impala) zu übernehmen. Dieses Gebiet liegt im Südwesten des Landes, am Kivu-See, nördlich von Cyangugu (s. Karte). Große Städte in diesem Gebiet sind Kamenbe und Gafunzo. Heute sind der Stadt Speyer in dem Bezirk Rusizi vier Partnerschaftssektoren zugeordnet: Giheke, Gihundwe, Nkanka und Nkombo.
Vor fast 20 Jahren, am 17.12.1982, beschloss der Ältestenrat der Stadt Speyer die Übernahme einer Patenschaft für die südruandische Großgemeinde Karengera. Und im Juli 1984 hob der Speyerer Bürger und damalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Dr. Bernhard Vogel mit 33 Bürgern den „Freundeskreis Ruanda“ aus der Taufe. Hierbei handelt es sich um eine unabhängige und überparteiliche Initiative ohne Satzung und Vorstand.
Speyers ehemalige Patengemeinde liegt in einem Teil Ruandas, der vom Bürgerkrieg nicht so massiv tangiert ist und war; die zuvor geleisteten Hilfsprojekte litten verhältnismäßig wenig. Ironischerweise führte diese Abgelegenheit von Karengera aber auch dazu, dass es besonders schwierig war, eine Verbindung mit dieser Gemeinde aufrechtzuerhalten, um Entwicklungen, Bedürfnisse, Möglichkeiten usw. für die Projekte abschätzen und planen zu können. Relativ viele Bürgermeister folgten in den letzten Jahren dort aufeinander - ihre Amtstätigkeit endete oftmals tragisch. Heute liegt Karengera im neugebildeten District Bukunzi.
Idee der Spenden und Hilfen bezog sich fast ausschließlich auf Investitionen für den Bildungs- und Gesundheitsbereich. Mit insgesamt weit über 100.000,-- DM wurden seit 1984 das Gesundheitszentrum ausgebaut, die Ernährungsberatung erweitert und die Schulen umfangreich und großzügig ausgestattet.
1983/84 Hilfsprojekt „Nähmaschinen für Ruanda“ Der Freundeskreis Ruanda finanziert Nähmaschinen für den Schulunterricht in Mwezi.
1985 Hilfstransport mit den Geräten der aufgelösten chirurgischen Abteilung des Stiftungskrankenhauses
1987 Der Lions-Club Speyer finanziert eine Entbindungsstation.
1989/90 Der Freundeskreis trägt die Mittel für ein Ernährungszentrum zusammen.
1992 Ein „Kinderkrankensaal“ wird vom Freundeskreis eingerichtet.
1995 Der Freundeskreis unterstützt den Wiederaufbau einer kriegszerstörten Wasserleitung mit über 10.000 Mark.
1999/2000 Aktion „Schüler helfen Schüler“ Für eine Schule in Kanyinya tragen Speyerer Schulen mehr als 7000 Mark für 300 Schulbänke zusammen.
Gymnasium am Kaiserdom veranstaltet ein Ruanda Wochenende
Auch Sie können mithelfen, die Not der Menschen in Ruanda zu lindern!
Ansprechpartner: Dr. Wolf Böhm Postfach 1945, Mühlturmstraße 11, 67329 Speyer, Telefon: 06232 / 70329, Email: wolga44@gmx.de
Spendenkonto: Spenden können unter dem Stichwort „Freundeskreis Ruanda in Speyer - Förderung der Patenschaft zu Impala“ auf das Konto der Stadtkasse Speyer eingezahlt werden. Wer Namen und Adresse angibt, erhält durch die Stadt Speyer eine Spendenquittung.
Spendenkonto Ruanda
Volksbank Kur- und Rheinpfalz
Konto-Nr.: 37037656
BLZ: 547 900 00
Spendenkonto Ruanda
Kreis- und Stadtsparkasse
Konto-Nr.: 17251
BLZ: 547 500 10
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