|
Prostataerkrankungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Erkrankungen bei Männern. Mehr als 40.000 Männer, in der Regel über dem 40. Lebensjahr, erkranken jährlich in Deutschland an der schwersten Form der Prostataerkrankungen, dem Prostatakrebs. Ab dem 6. Lebensjahrzehnt ist das Prostatakarzinom damit die am häufigsten diagnostizierte Krebserkrankung beim Mann. Die jährliche Sterberate liegt bei 11.000. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb überaus wichtig. Jeder Mann ab 45 hat einmal im Jahr Anspruch auf eine gesetzliche Vorsorgeuntersuchung die von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird.
Das Prostatazentrum Pfalz bietet als Plattform im Bereich der Urologie eine sektorübergreifende Diagnostik und Therapie von Prostataerkrankungen an. Das Prostatazentrum Pfalz ist ein Zusammenschluss zweier urologischer Kliniken und mehrerer urologischer Fachpraxen aus der Region. Darüber hinaus besteht eine Kooperation mit einer Klinik für Strahlentherapie, mit einer Spezialpraxis für Krebserkrankungen sowie mit mehreren pathologischen Instituten.
Durch das Prostatazentrum Pfalz können Patienten interdisziplinär und sektorübergreifend (ambulant sowie stationär) beraten und behandelt werden. Mit der Feststellung von Behandlungspfaden werden die Haupterkrankungen Prostatavergrößerung, Prostataentzündung und Prostatakrebs nach den neuesten wissenschaftlichen Standards diagnostiziert und therapiert. Ein Datenaustausch zwischen den behandelnden Institutionen garantiert dabei die sichere, transparente und zeitnahe Diagnostik und Therapie. Schwere Krankheitsfälle werden in sogenannten Fallkonferenzen besprochen, die alle 14 Tage stattfinden.
Weitere Informationen zum Prostatazentrum Pfalz und zu Prostataerkrankungen finden Sie auf Website des Zentrums.
|