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Stadtarchiv Speyer Johannesstraße 22a Postfach 1980 67346 Speyer
Telefon: (0 62 32) 14 22 65 Telefax: 14 27 96 E-Mail: Stadtarchiv@Stadt-Speyer.de
Öffnungszeiten Dienstag: 9 - 13 Uhr Mittwoch: 13 - 16 Uhr Donnerstag: 9 - 12 Uhr, 13 - 18 Uhr
Geschichte
Das Stadtarchiv Speyer ist das älteste und am geschlossensten überlieferte Stadtarchiv der Pfalz und gehört zu den ältesten städtischen Ämtern.
Die Anfänge der Schriftgutüberlieferung reichen bis ins Jahr 1182 zurück, als Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) die von Kaiser Heinrich V. im Jahre 1111 der Stadt Speyer verliehenen Privilegien bestätigte und erweiterte. 1332 wurden drei Ratsmännern die Schlüssel der Kiste anvertraut, welche die Freiheitsbriefe und das Siegel beherbergte. 1452 sollten die Urkunden der Stadt „in Laden“ geordnet werden, die besonders wichtigen Urkunden sollten in der „roten Kiste“ aufbewahrt werden. Seit 1726 war das Speyerer Stadtarchiv im neu eingeweihten Rathaus untergebracht.
Im März 1995 erfolgte der Umzug des Stadtarchivs in das ehemalige Gebäude der Pfälzischen Landesbibliothek, Johannesstraße 22a.
Aufgaben
Im Unterschied zu Bibliotheken und Museen, die ihre Bestände durch Sammeln planmäßig erweitern, wachsen Archive kontinuierlich, vor allem durch das Schriftgut, das die verschiedenen Behörden pflichtgemäß abliefern – bei einem Kommunalarchiv also die städtischen Ämter. Übernommen wird, was aus historischen, rechtlichen oder anderen wichtigen Gründen für die Überlieferung erhalten werden muß.
Neben städtischen Akten und Amtsbüchern bewahrt das Stadtarchiv auch nichtamtliche Unterlagen wie Vereinsarchive, schriftliche Nachlässe, Drucksachen, Zeitungen (ab 1814), Fotos (über 18.000), Ansichtskarten, Bilder (ca. 600), Pläne (ca. 600), Plakate (über 2.500), Filme, Kassetten und Videos. Überdies hinaus unterhält das Stadtarchiv noch eine Präsenzbibliothek mit ca. 4.000 Bänden zur Stadt- und Regionalgeschichte.
Für die Speyerer Stadtgeschichtsforschung ist das Stadtarchiv die zentrale Stelle, wobei auch überregionale landesgeschichtliche Themen behandelt werden. Als „Gedächtnis der Stadt“ steht das Stadtarchiv allen Interessierten zur Benutzung offen.

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